Mondkalender & Menschen

Unser Erdtrabant hat seit alters her einen großen Einfluss auf die Befindlichkeit der Menschen. Das hat seinen Ursprung darin, dass der Mond seit jeher ein natürlicher Zeitregler für uns war. Er bestimmte nicht nur gemeinsam mit der Sonne den Rhythmus aus Tag und Nacht, sondern die Mondphasen beeinflussten auch den Rhythmus des Alltagslebens – und damit auch des Schlafes oder des Seelenzustandes.

Der Neumond gibt als dunkle Phase eine Zeit des Pausierens und des Atemholens vor. Diese Stunden eignen sich in besonderem Maße für einen Neubeginn. Somit ist der Neumond nicht nur ein guter Zeitpunkt für einen Fasttag, sondern eignet sich auch hervorragend, um damit zu beginnen, sich schlechte Gewohnheiten wie Rauchen oder Trinken abzugewöhnen.

Der zunehmende Mond steigert nicht nur die Aufnahmebereitschaft unseres Körpers für alle Nährstoffe, sondern eignet sich auch zum Aufbau von Kräften – dazu gehört etwa das muskelbildende Körpertraining ebenso wie die Heilung von Wunden.

Der Vollmond hat vielleicht den größten Einfluss auf unsere Psyche. Da der Erdtrabant von Zunahme auf Abnahme umstellt, werden viele Menschen von einer inneren Unruhe geplagt, die zu mangelnder Konzentration, aber auch zu ungezügelten Emotionen, ja sogar Aggressionen führen kann. Angeblich gibt es zu dieser Zeit mehr Verkehrsunfälle, aber auch mehr Gewaltdelikte. Auch für Operationen sind Vollmondtage ungünstig, da Wunden stärker bluten. Generell ist der Vollmond kein guter Zeitpunkt für einen Neuanfang – besser ist es, Dinge abzuschließen.

Auch die Phase des abnehmenden Mondes ist nicht geeignet, um Neues in Angriff zu nehmen. Besser ist es, Bestehendes zu überprüfen und überdenken – für große Aufgaben und Aktivitäten fehlt dagegen die Energie. Für Operationen oder Zahnarztbesuche eignet sich der abnehmende Mond allerdings ganz ausgezeichnet. Welchen Einfluss der Erdtrabant im nächsten Jahr auf unser Gemüt ausübt, ist im Astroblick Mondkalender 2010 detailliert aufgelistet!